Potentielle Wasserstoffförderung in Bremen

Pressemitteilung:

Linksjugend Bremen“ begrüßt potenzielle CO2 Reduktion im Rahmen der Wasserstoffproduktion und fordert eine langfristige Perspektive

„Grüner Stahl aus Bremen: Klimafreundlich produziert und endlich im industriellen Maßstab, das könnte ein Durchbruch werden.“, so kommentierte die Presse die gestern bekanntgewordene Perspektive für erste signifikante CO2 Einsparungen in Bremen.

Auch die „Linksjugend Bremen“ begrüßt die potenziellen Emissionsreduktionen von mindestens 10 % als ersten Schritt in Richtung eines sozial-gerechten Klimaschutzes. Dabei bezieht die „Linksjugend Bremen“ sich auf den eigenen allgemeinen Beschluss, dass „Klimawandel kein Problem individueller Lebensstile“ ist.[1] Der parteinahe Jugendverband von „DIE LINKE“ fordert: Klimaschutzmaßnahmen müssen dort ansetzen, wo besonders viel Treibhausgase emittiert werden.

Daraus leitet sich ein deutlicher Fokus auf strukturelle Veränderungen an der Wirtschaft ab. Das begründet Christian Gerlin, „DIE LINKE. Bremen“ Jugendkandidat aus der „Linksjugend Bremen“, wie folgt: „Eine autofreie Innenstadt würde Bremer*innen massiv in ihrem Alltag einschränken und das ohne nennenswerte Einsparung von Treibhausgasen. Gleichzeitig sind vergleichsweise milde Umstellungen in der Privatwirtschaft Bremens ein großer Schritt in Richtung Klimaneutralität. Hier braucht es starke Maßnahmen, auch im Interesse der Arbeiterschaft!“.

Die „Linksjugend Bremen“ bewertet die gestrigen Ereignisse als ersten Schritt Richtung Klimaneutralität. Weitere Maßnahmen müssen folgen, an der Wirtschaft ansetzen und die Interessen aller Bremer*innen mitdenken. Dafür positioniert sich die „Linksjugend Bremen“ klar für weitgehendere Klimaschutzmaßnahmen mit Bezug auf große Unternehmen. Das bedeutet für den Jugendverband auch eine Umsetzung der Jugendwahlkampfforderung nach einem „Kohleausstieg bis 2025“ und ein Ende der Kohleverstromung auch in Bremen. 1

Pressekontakt:

Linksjugend Bremen

info@solidhb.de

0421 98968812


[1] Der Beschluss des 13. Bundeskongresses der „Linksjugend [‚solid]“ kann hier nachgelesen werden: https://www.linksjugend-solid.de/jugendkampagne-2021/

„Linksjugend Bremen“ Post:

Glückwunsch Kristina! Die Chancen stehen gut, dass Bremen ein Fünftel der eigenen Emissionen sparen wird! Endgültig entscheidet sich das in ein paar Monaten.

Wir stellen schon mal fest: Klimaschutz geht nur durch politische Veränderungen an der Wirtschaft und eben nicht nur im Alltag. Das eine Linke Senatorin in zwei Jahren mehr fürs Klima getan hat als alle ihre Vorgänger*innen bisher, zeigt auch eindeutig: Klimaschutz geht nur #MitLinks!

Wir sagen aber auch: Das ist nicht genug und darf nur der erste Schritt sein! Mit Wasserstoff alleine kommen wir noch nicht in den Sozialismus und auch nicht in ein klimaneutrales Bremen. Wir erwarten weiterhin strukturelle Emissionsreduktionen in der Wirtschaft. Das heißt: Die „autofreie Innenstadt“ erst mal vom Tisch, das bringt eh fast nichts, und dafür das SWB Kohlekraftwerk abschalten!

„DIE LINKE Bremen“ Postvorschlag:

Grund für Freude gibt es genug! Gestern durfte Kristina Vogt mit ihrer Initiative an die Öffentlichkeit treten. Konkret: Wasserstoff als klimafreundliche Alternative auf der Straße, in der Luft und in den Fabriken.

„Alleine die Reduktion des CO2 Ausstoßes bei den Stahlwerken würde eine Reduzierung von 10 % des CO2 Ausstoßes für ganz Bremen bedeuten!“, fügt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europe, hinzu.

Das Land Bremen hat eine realistische Perspektive auf Fördergelder für einen Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Die potenziellen Zahlungen in Höhe von insgesamt einer Milliarden Euro könnten nicht nur einen großen Beitrag zum Ziel „klimaneutrales Bremen“ leisten, sondern auch langfristig Bremen als Wirtschaftsstandort sichern.

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